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Unfallversicherung

Für Nichtberufstätige besonders wichtig

Hat der Versicherte zum Zeitpunkt des Unfalls ein bestimmtes Lebensalter überschritten (meist 65 oder 70 Jahre), leisten viele Versicherer statt der Einmalzahlung eine lebenslange Unfallrente.

Die Unfallversicherung gibt es schon für einen wesentlich geringeren Monatsbeitrag als eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Aus gutem Grund: Sie zahlt nur bei Gesundheitsschäden, die durch einen Unfall verursacht wurden. Doch 90 Prozent aller Fälle von Berufsunfähigkeit gehen nicht auf Unfälle zurück.

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Die private Unfallversicherung als zusätzlicher Schutz

Bei Unfällen während der Arbeit, auf Arbeitswegen oder in Schulen und Vereinen sind Sie abgesichert. Die meisten aller Unfälle passieren jedoch zu Hause bzw. in der Freizeit. Die Unfallversicherung hilft, damit Sie trotz bleibender Beeinträchtigung nicht mit leeren Händen dastehen. Zu welchen Bedingungen sowie Konditionen und für wen die private Unfallversicherung Sinn macht, erfahren Sie bei uns.

Wofür die Unfallversicherung nützlich ist

Primär dient eine Unfallversicherung dazu, nach einem erlittenen Unglück unter bestimmten Bedingungen eine Einmalzahlung zu erhalten und mit diesem Finanzpolster die Durststrecke bis zur beruflichen Wiedereingliederung zu überwinden. Im Fall einer längeren Krankheit bezahlen gesetzliche Krankenkassen nur 70 % der letzten Gehälter. Wie der Name bereits andeutet, ist die private Unfallversicherung bei Unfällen im Privatbereich zuständig, sollte Ihnen etwas während der Arbeit zustoßen, wird die gesetzliche Unfallversicherung zu Leistungen herangezogen.

Einen besonders hohen Stellenwert nimmt die Unfallversicherung bei Selbstständigen und Freiberuflern sowie bei Personen ohne Beruf (z.B. Hausfrauen und Hausmännern) ein, die sich nicht gegen Berufsunfähigkeit versichern können.

Wann zahlen Unfallversicherungen?

Damit Sie Anspruch auf die Leistung Ihrer Unfallversicherung haben, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Im § 1.3 Allgemeine Unfallversicherungsbedingungen wird definiert, dass ein Unfall vorliege, wenn einer Person durch ein plötzlich auftretendes Ereignis ohne ihr Einverständnis eine Gesundheitsschädigung durch eine von außen einwirkende Kraft widerfährt.

Schauen wir uns die Begriffe genauer an:

- Plötzlich: Das Ereignis darf lediglich eine kurze Zeitspanne andauern. Verletzungen durch ständige Überbelastung stellen keinen Versicherungsfall dar.

- "Von außen" bedeutet, dass Kräfte auf den Körper einwirken müssen, um die Schädigung zu verursachen. Kopf- und Rückenschmerzen aufgrund psychischer Belastungen sind beispielsweise ausgeschlossen.

- Unfreiwillig soll unterbinden, dass Selbstverstümmelungen oder sogar der Freitod für in Kauf genommen werden, um die Versicherungssumme zu erhalten.

- Die bleibende Gesundheitsschädigung umfasst in der Regel eine Dauer von mindestens drei Jahren.

Zur Verdeutlichung der Definition dienen folgende Beispiele:

1. Zieht Ihnen der Zahnarzt den Weisheitszahn, geschieht dies meist plötzlich und von außen, jedoch mit Ihrer Einwilligung - zumindest theoretisch.

2. Stürzen Sie aus Unachtsamkeit die Treppe hinunter, muss dies nicht unbedingt einen von außen herbeigeführten Unfall handeln. Stolpern Sie indes über eine Wurzel oder lose Fliese, wurde das Ereignis von außen herbeigeführt. Allerdings gilt als Unfall auch, wenn Sie sich Wirbelsäule, Gliedmaßen, Gelenke, Muskeln, Sehnen, Kapseln oder Bänder aufgrund erhöhter Kraftanstrengung verletzen (sich überheben).

3. Erleiden Sie einen Verkehrsunfall und werden nach ein paar Wochen Krankenhaus wieder genesen entlassen, gehen Sie ebenfalls leer aus. Bleibt Ihr Knie nach einer Reha auch dauerhaft nicht voll belastbar bzw. beweglich, muss die Versicherung bezahlen.

Die Unfallversicherung-Leistungen im Vergleich

Die Unfallversicherung ist berechtigt, die auszuzahlenden Leistungen zu verringern, wenn bereits eine Krankheit vorlag, welche für die gesundheitlichen Folgen des Unfalls mitverantwortlich ist. Das kann bei einem Bänderriss der Fall sein, sofern die Bänder in der Vergangenheit bereits vorgeschädigt waren. Für altersbedingte Erscheinungen gilt dieser Einwand nicht. Ein Unfallversicherung-Vergleich zeigt, dass günstige Assekuranzen die Minderung erst geltend machen, wenn die Vorerkrankung mindestens zu 50 % für die aktuelle Schädigung ausschlaggebend ist. Einige Versicherungshäuser verzichten sogar komplett auf diesen Einspruch.

Ein weiterer Unterschied zwischen den Versicherungen betrifft die Berücksichtigung der Eigenbewegung beim Unfall. Knicken sie beim Freizeitsport auf dem Fußballplatz ohne Fremdeinwirkung um, haben Sie per Definition keinen Anspruch auf einen Schadensausgleich, während die erhöhte Kraftanstrengung beim Gewichtheber versichert ist. Um hier mehr Gerechtigkeit walten zu lassen, akzeptieren etliche Unfallversicherungen auch die Eigenbewegung.

Eine gute Unfallversicherung erkennen Sie ebenso daran, dass eigene Gesundheitsschäden, die durch eine Bewusstseinsstörung, wie ein epileptischer Anfall, Ohnmacht, Sekundenschlaf, Herzinfarkt oder Schlaganfall verursacht wurden, anerkannt werden. Verlieren Sie die Körperkontrolle aufgrund von Alkoholkonsum oder medikamentöser Einwirkung, werden die meisten Versicherungen den Versicherungsschutz ablehnen.

Auf was Sie bei Ihrer Unfallversicherung achten sollten

Das wichtigste bei den Unfallversicherung-Leistungen ist natürlich die Versicherungssumme, die Ihnen bei berechtigtem Anspruch zur Verfügung gestellt wird. Diese wird als Grundinvaliditätssumme bezeichnet und sollte mindestens das Vierfache Ihres Jahresbruttoeinkommens betragen. Je nach Schwere der gesundheitlichen Beeinträchtigung werden verschiedene Prozentsätze des Maximalbetrages ausbezahlt, woraus sich ableiten lässt, dass eine gute Unfallversicherung bereits ab dem ersten Prozent einspringt.

Ihre individuelle Höhe der maximalen Versicherungssumme hängt davon ab, mit welchen Kosten und Einkommensverzichten Sie bei einer Invalidität zu rechnen hätten. Als Beispiel dient der Lohnausfall, eine Einkaufs- und Putzhilfe, der Treppenlift oder der Umbau des Autos für Rollstuhlfahrer. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, den Unterschied zur Berufsunfähigkeitsversicherung zu verstehen. Wenn Sie als Bürokraft ein Bein verlieren, ist das mit Sicherheit ein Fall für die private Unfallversicherung, dauerhaft berufsunfähig sind Sie deswegen jedoch nicht.

Leistungen und Berechnungen der Unfallversicherungen

Können Sie auf die BU-Versicherung nicht zählen, muss das Geld der Unfallversicherung bei einer Dauerinvalidität bis an Ihr Lebensende reichen. Von daher ist es von immenser Bedeutung, durch den sogenannten Progressionsfaktor eine gute Leistungskurve zu erzielen. Bei einer linearen Leistung wird der vom Arzt festgestellte Invalidengrad in Prozent von Ihrer Versicherungssumme ausgezahlt (Beispielsweise ergeben maximal 100.000 EUR mit 40 % Invalidität eine Auszahlung von 40.000 EUR).

Die Leistung mit Progression gibt dagegen den Prozentsatz der jeweiligen Versicherungssumme an. Üblich sind bis zu 350 % (Sie erhalten bei obigem Beispiel das 3,5-fache von 40.000 EUR, also 140.000 EUR), die jedoch stufenweise variiert werden können. Exemplarisch können Sie bei einem Invalidengrad bis 25 % bei 100 5 bleiben, bis 50 % um das Doppelte, bis 75 % das Dreifache und ab hier 350 % veranschlagen. Der Unfallversicherung-Vergleich lohnt sich, denn mit steigender Progression bzw. bestimmten, daraus entstehenden Leistungskurven variieren die Beiträge.

Bestimmung des Invalidengrades anhand der Gliedertaxe

Die Schwere der Invalidität richtet sich nach den Verlusten bzw. Funktionseinschränkungen, die durch den Unfall verursacht wurden. Sind bestimmte Körperteile nur teilweise eingeschränkt, wird nur der entsprechende Prozentsatz zur Berechnung herangezogen. Analog addieren sich die Werte, sofern mehrere Partien beeinträchtigt sind. In der Summe können 100 % allerdings nicht überschritten werden.

Jede Unfallversicherung hat das Recht, ihre eigene Gliedertaxe aufzustellen. Die jeweils aktuelle Empfehlung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kann im Internet nachgelesen werden. Beispielhaft wird derzeit eine komplett fehlende bzw. steife Hand mit 55 %, der Daumen mit 20 %, der Zeigefinger mit 10 % und alle anderen Finger mit 5 % bewertet. Ein fehlendes bzw. blindes Auge führt zu 50-prozentualer Invalidität, wogegen die Einbuße des Gehörvermögens einseitig auf nur 30 % kommt. Fehlender Geruchssinn wird mit 10 % veranschlagt und versagt der Geschmackssinn, erhalten Sie 5 Prozentpunkte.

Ist abzusehen, dass der Unfall das Ableben des Verunfallten innerhalb eines Jahres nach sich zieht, kann die Todesfall-Leistung im Gegensatz zur Lebensversicherung bereits im Vorfeld ausbezahlt werden.

Wann ist eine Unfallversicherung sinnvoll?

Unfallversicherungen sollen Sie bei privaten Unglücksereignissen absichern, die Ihr Leben durch eine körperliche oder Beeinträchtigung auf den Kopf stellen, wobei Sie jedoch nicht auf Dauer arbeitsunfähig bleiben. In erster Linie dient sie dazu, die notwendigen Kosten für die Umbauten von Haus und Auto zu übernehmen sowie den Lohnausfall für eine bestimmte Zeit zu kompensieren. Der Einwand, etwa 90 % aller Invaliditätsgründe in unserer friedlichen Wohlstandsgesellschaft entspränge nicht aus Unfällen, sondern von Krankheiten ist weit verbreitet. Jedoch reicht es, durch eine Unachtsamkeit beim Rasenmähen einen Finger zu verlieren, beim Putzen das Auge zu verätzen oder sonstige Unvorhersehbarkeiten, die überall lauern - nicht nur für Erwachsene.

Die Unfallversicherung für Kinder

Kinder kennen keine Angst und scheuen keine Gefahren. Als harmloses Beispiel sei schlichtweg die heiße Herdplatte erwähnt. Mit zunehmendem Alter lernen sie zwar ihre Grenzen kennen, was jedoch lange nicht bedeutet, dass sie auch eingehalten werden. Die Unfallversicherung beim Kind ist von besonderer Bedeutung, da es im schlimmsten Fall noch viele Jahre mit der Invalidität zurechtkommen muss und nicht selten auch die Pflege durch ein Elternteil benötigt, dessen Einkommen dadurch zusätzlich fehlt.

Müssen Gliedmaßen amputiert werden, zahlen Krankenkassen Prothesen im Sinne des § 33 SGB V, um Grundbedürfnisse des täglichen Lebens zu meistern. Dazu gehören lediglich Geh- Steh- und Armfunktionen. Möchten Sie Ihrem verunfallten Kind zusätzlichen Komfort und Ästhetik verleihen, nutzen Sie die Gelder, die aus der Unfallversicherung Ihrem Kind zustehen. Zusatzleistungen der Unfallversicherung für Folgeschäden von Zecken- und Insektenbissen (z.B. Hirnhautentzündung) sind für junge Entdecker mit Sicherheit ebenfalls eine gute Vorsorge.

Die Unfallversicherung für Extremsportler

Etliche Versicherungen wie beispielsweise die Berufsunfähigkeitsversicherung oder die Risiko-Lebensversicherung lehnen eine Aufnahme ab, wenn Antragsteller ihren Hang zu Extremsportarten pflichtbewusst bekannt geben. Teilweise kann eine Versicherung stattfinden, allerdings entweder zu utopischen Konditionen oder die Risiken beim Sport werden ausgeschlossen.

Wer sich beim Downhill-Mountainbiken, beim Fallschirmsprung oder auf einer Rafting-Tour verletzt, ist mit der Unfallversicherung im Vergleich am besten aufgehoben. Einzig beim Motor- und Rennsport ist selbst der privaten Unfallversicherung das schwere Verletzungspotenzial zu unkalkulierbar. In diesem Fall werden Spezial-Unfallversicherungen abgeschlossen, wie sie auch im Berufs- und Lizenzsport existieren.

Unser Unfallversicherungs-Konfigurator

Im bestmöglichen Fall lassen Sie sich von Ihrem Versicherungsmakler über Ihre Kosten-Nutzen-Situation bei der Unfallversicherung beraten. Natürlich haben Sie bei uns die Möglichkeit, eine umfangreiche Auswahl an Unfallversicherungen (UV) mithilfe unseres Konfigurators zu durchforsten. Die Eingabe der Daten dauert maximal zwei Minuten, die Ergebnisse bekommen Sie sofort online präsentiert.

Wie gewohnt haben Sie die Möglichkeit, den Leistungsumfang jeder einzelnen Versicherungsgesellschaft abzufragen. Alternativ können Sie über unseren Tarif-Vergleich Ihre Auswahl direkt gegenüberstellen und anhand Ihrer persönlichen Präferenzen selektieren. Selbstverständlich steht es selbstredend frei, den Versicherungsvertrag bei der von Ihnen favorisierten Unfallversicherung (UV) sofort per interaktivem Formular anzufordern.(Rechtsschutzversicherung)

NewsTicker

Versicherung - günstig abschließen

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Versicherung im Vergleich - gut versichert statt verunsichert

Versicherungen an sich sind eine vertrackte Angelegenheit und im Wesen des Menschen eigentlich nicht vorhergesehen. Diverse Tests mit Kindern machten deutlich, dass meistens lieber eine geringere Belohnung sofort angenommen wird, als eine größere Leckerei nach 15 Minuten. Unser Gehirn ist von Natur aus nicht auf das Anlegen von Vorräten getrimmt (wie es beispielsweise bei Eichhörnchen der Fall ist).

Prinzipiell ist eine günstige Versicherung genau das. Wir legen jetzt Geld beiseite, wovon wir momentan keinen Nutzen haben, um - ja um was? Um später eine größere Belohnung zu bekommen? Noch nicht einmal das - sondern um eventuell später bei Eintritt eines fraglichen Ereignisses keinen Schaden zu erleiden. Kein vernünftiger Höhlenmensch wäre so einen Deal eingegangen und das unterscheidet uns moderne Menschen von unseren Vorfahren: Die Solidarität. Viele zahlen einen kleinen Beitrag dafür, dass wenige einen großen Schaden ersetzt bekommen - vielleicht Sie selbst.

Geschichtlicher Exkurs zu Versicherungen und Versicherungsgesellschaft

Der Ursprung der Versicherung liegt in einer Sparte, die auch heute noch existiert - der Sterbegeldversicherung. Im antiken Ägypten, Griechenland und in Rom existierten Vereine, deren Mitglieder einen kontinuierlichen Beitrag entrichteten, um ein anständiges Begräbnis zu erhalten. Weiterentwickelt wurde der Gedanke im frühen Mittelalter, als sich in Nordeuropa Gilden und Genossenschaften gründeten. Deren breiter gefächertes Anliegen war es, das Risiko von Tod, Brand, Schiffbruch, Viehsterben und Gefangennahme gemeinsam zu tragen und im Eintrittsfall Hilfe zu leisten. Moderne Zusammenschlüsse, wie die kess.versicherung stützen sich den 30. November 1676, an dem die Hamburger Feuerkasse gegründet wurde - die älteste, bis heute bestehende Versicherung weltweit. Alle bis dato bestehenden Feuerkontrakte wurden unter der "Puncta de General Feur-Ordungs-Cassa" zusammengeschlossen. Im 21. Jahrhundert ist die Assekuranz als Schadens- und Unfallversicherer im gesamten Stadtgebiet für Privat- und Firmenkunden noch immer präsent.

Warum der Versicherungsvergleich sinnvoll ist

Natürlich haben sich im Laufe der letzten 450 Jahre unzählige Gesellschaften gegründet, die sich sowohl in den einzelnen Sparten wie auch in der Preis- und Leistungsgestaltung vehement unterscheiden. Von daher ist der Versicherungsvergleich weit mehr, als ein reines Kostendenken. Versicherungsmodelle, deren Eintrittsereignisse sich überlappen sind genauso unnütz, wie jene, deren Klauseln den eigentlichen Sinn der Versicherungen ausschließen.

Welche Versicherungen, Versicherungszweigen und Versicherungsart gibt es?

Um die Welt der Versicherungssparten und Versicherungsgruppen etwas verständlicher darzustellen, teilen wir sie zunächst in drei Gruppen ein. Am häufigsten diskutiert sind die sogenannten Sachversicherungen. Hiermit werden Policen bezeichnet, die Personen, Sachgegenstände und das Vermögen betreffend die Versicherungsvertrages, beispielsweise die Gebäudeversicherung, Haftpflichtversicherung (auch für Kinder oder Tiere), Kfz-Versicherung oder die Rechtsschutzversicherung. Weitere Unterarten sind die Reiseversicherung, Transportversicherung sowie die Mietausfallversicherung.Als weitere Klassifizierung ist die Vorsorgeversicherung zu nennen. Darunter fällt jede Versicherung, mit der Sie sich für das Alter absichern wollen. Die bekanntesten Vertreter sind die gesetzliche sowie private Rentenversicherung oder die Unfallversicherung. Auch die Riester- oder Rürup-Rente, die einen immer größer werdenden Teil der privaten Altersvorsorge darstellen, gehören in diese Kategorie. Dabei ist zu beachten, dass Sie mit Ihren Beiträgen die jetzigen Rentenzahlungen finanzieren, Ihre Auszahlungen werden später von den künftigen Versicherten eingezahlt - diese Methode wird als Umlageverfahren bezeichnet und kriterien erfüllen.

Eine große Vielfalt im internationalen Versicherung Vergleich bietet das Gesundheitswesen. In den USA existiert beispielsweise überhaupt keine gesetzliche Krankenversicherung, in der Schweiz gibt es dagegen einen gesetzlichen Grundstein, der freiwillig aufgestockt werden kann. Das deutsche Modell unterscheidet bekanntermaßen zwischen zwei völlig unabhängigen Bereichen: den gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Zusätzlich existieren mehr oder weniger verbreitete Versicherungen, wie die Zahnzusatzversicherung oder Versicherungen für Brillen, Haarersatz und vieles mehr. Sinnvoll ist mit Sicherheit eine Berufsunfaehigkeitsversicherung, um im Schadensfall nicht direkt zum Frührentner zu werden.

Einteilung nach Versicherungsthemen sowie Internetschutz

Die kess.versicherung fügt zur Vorsorge-, Schadens-, und Gesundheitsversicherung die Rubrik "Finanzen" hinzu. Hierunter fällt alles, was mit Bauen und Immobilienfinanzierung zu tun hat. Die Einteilung der Versicherung ist nicht in Stein gemeißelt. So sehen diverse Versicherer das Wohnen mit der Gebäudeversicherung, Unwetterversicherung und Hausratsversicherung als eigenen Bereich an. Die Pflegeversicherung und Pflegetageversicherung wird von den Gesellschaften unterschiedlich behandelt und landet je nachdem in der Gesundheitssparte, oder bei der Vorsorge. Allein daraus lässt sich bereits schließen, dass es durchaus Sinn macht, alle Versicherungen möglichst beim selben Unternehmen zu bündeln. Falls das nicht möglich ist, sollte zumindest ein versierter Versicherungsmakler über die einzelnen Policen wachen.

Welche Versicherungsmodelle oder Zusatzversicherung ist wirklich wichtig?

Obige Überlegungen führen uns automatisch zu der Frage: Welche Assekurant sind essenziell wichtig und welche ein nettes Beiwerk? Als Faustregel gilt: Könnten Sie den Schaden im Ernstfall aus eigener Tasche bezahlen, oder würde es Sie finanziell ruinieren? Natürlich ist es unschön, wenn die Brille kurz nach Ende der Garantiezeit kaputt geht oder die gebuchte Reisen aus familiären Gründen ins Wasser fällt. Aber, würde das an Ihrer Existenz nagen? Wer sich gegen jede mögliche Eventualität absichert, verliert erstens schnell den Überblick und zweitens das Finanzpolster, den einen oder anderen Unglücksfall aus eigener Tasche zu begleichen. Der Staat gibt uns mit gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungen bereits einen Rahmen vor. Zusätzlich zur Krankenversicherung, Rentenversicherung und diversen Sozialabgaben ist eine private Haftpflichtversicherung für verantwortungsbewusste Bürger unabdingbar. Je nach Lebenssituation sollte darauf geachtet werden, dass durch Haustiere oder Kinder verursachte Schäden ebenfalls abgedeckt sind. Die Risikolebensversicherung sollte jeder Familienmensch abschließen, auch wenn der Partner oder die Partnerin ein eigenes Einkommen erzielt.

Wer öfters verreist, wird kaum auf eine Auslandskrankenversicherung verzichten wollen, denn wenn man schon ernstlich erkrankt, möchte man sich wenigstens in heimischen Spitäler in guten Händen wissen. Häuslebesitzer dagegen werden über die Notwendigkeit einer Gebäudeversicherung nicht diskutieren wollen. Die Frage, wo die Grenzen zwischen Gebäudeversicherung und Hausratversicherung liegen, ist schnell geklärt: Alles, was bei einem Umzug mitgenommen werden kann, fällt unter die Rubrik Hausrat, was am Haus bleibt, ist Sache der Gebäudeversicherung.

Top 5 der Versicherungen für Vorsichtige

Wer A sagt, muss auch B sagen. Obwohl es für einige Berufsgruppen durchaus sinnvoll ist, die eigenen Haare oder die Stimme zu versichern, gibt es tatsächlich einige Versicherungen, die aufgrund Ihrer Konstruktion umgangen werden könnten:

- Als Zusatz zur Kfz-Haftpflichtversicherung kann eine Insassenunfallversicherung abgeschlossen werden. Bei einem selbstverschuldeten Unfall kommt jedoch die eigene Haftpflicht, bei Fremdverschulden die Versicherung des Unfallgegners für sämtliche Unfallopfer auf.


- In der Regel ist auch eine Reisegepäckversicherung überflüssig, da die vergleichsweise hohen Kosten nur wenig Schutz bieten. Außerdem hilft sie in der konkreten Situation nichts, wenn das Gepäck am Zielort verschwunden ist. Lesen Sie sich die Konditionen Ihrer Hausratversicherung durch, eventuell ist Ihr Hab & Gut gegen Diebstahl in verschlossenen Hotelzimmern bereits versichert.


- Aus gleichem Grund ist eine überteuerte Handy- und Geräte-Versicherung mitunter vermeidbar. Gegen ungewollte Beschädigung durch Fremde ist das teure Smartphone durch deren Haftpflicht versichert, bei Heimkinos und anderen Geräten springt die Hausratversicherung ein.


- Nett gemeint sich sicherlich auch die Ausbildungsversicherung. Hiermit soll gewährleistet werden, dass bei Schulabschluss der Kinder genügend Kapital für eine anständige Berufsausbildung vorhanden ist. Mittlerweile ist Bildung Allgemeingut und für die nötige Finanzspritze sorgt ein Bausparvertrag ebenso.


- Die beste Versicherung ist die Hochzeits-Rücktrittskostenversicherung. Falls es sich Braut oder Bräutigam anders überlegt, ist nicht Gegenstand der Versicherung, allerdings wenn eine/r von beiden oder deren Angehörige krank werden. Abgesehen von den überteuerten Policen werden bestimmte Kosten wie Mietauto oder Kirchenschmuck ohne hin nicht anerkannt.

Wissenswertes zum Versicherungsvergleich und Versicherungsträger

Jede Versicherung hat ihr eigenes Versicherungsträger Geschäftsmodell. Außer den regelmäßigen Beiträgen und der Höhe der im Schadensfall vergüteten Summe lassen sich Versicherungen nur schwerlich von Laien vergleichen. Es lohnt sich, das eigene Paket zu überprüfen, um doppelte oder unnötige Versicherungen über Bord zu werfen, denn im Laufe der Zeit ändern sich sowohl die eigenen Anforderungen (Sie wohnen nicht mehr im eigenen Haus, wofür noch eine Gebäudeversicherung bezahlen?), als auch die Angebote der Versicherungen. Auf der Website der Kess-Versicherung finden Sie zu allen Bereichen Vergleichsangebote, die durch einen Konfigurator mittels Ihrer (je nach Art der spezifischen) Eingaben errechnet werden. Als Vergleichswerte werden Selbstbeteiligung, Deckungssumme und Laufzeit den regelmäßigen Beiträgen gegenübergestellt. In der verlinkten Leistungsübersicht haben Sie die Möglichkeit, die einzelnen Pros & Kontras zu überprüfen.

Möchten Sie alles richtig machen, suchen Sie sich einen Makler Ihres Vertrauens, der Ihren aktuellen Versicherung-Vergleich überprüfen soll. Etliche Versicherungen bieten günstigere Konditionen, wenn mehrere Bereiche im selben Unternehmen abgedeckt sind. Beispielsweise bei der Zusammenführung von Kfz-Versicherung und Hausratversicherung spendiert die Assekuranz eine Unfallversicherung kostenlos. Nutzen Sie die Newsletter Ihrer Kess, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Falls Sie mit den geänderten Richtlinien nicht mehr zufrieden sind, bleibt nur noch die Kündigung oder der Wechsel.

Wann kann man Versicherungen kündigen?

Einige Versicherungsverträge wie die Reiseversicherung enden automatisch, andere wie die Lebensversicherung an einem festgelegten Stichtag. In den meisten Fällen verlängert sich der Schutz jedoch ohne Zutun um ein Jahr, wenn nicht fristgerecht gekündigt wird. Üblicherweise kann drei Monate vor dem Ende des Versicherungsjahres gekündigt werden, ohne dass Sie einen bestimmten Grund nennen müssten. Darüber hinaus muss Ihnen jede Versicherung ein Sonderkündigungsrecht einräumen, sofern die Prämien aufgrund einer Anpassungsklausel erhöht werden, ohne dass sich die Leistung verbessert. Hier haben Sie nach Bekanntmachung einen Monat Zeit, Ihre Kündigung dem Makler oder direkt der Versicherung mitzuteilen. Ein weiterer Zeitpunkt für eine außerordentliche Kündigung ist der Schadensfall. Sobald ein eingetretener Schaden reguliert wurde, können beide Parteien den Vertrag mit einer Frist von einem Monat auflösen. Der Schaden muss dennoch reguliert werden.